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Museum Judenplatz Eintritt: Preise, Tickets und Besuchstipps
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Museum Judenplatz Eintritt: Preise, Tickets und Besuchstipps

Beim Museum Judenplatz in Wien ist nicht der Eintrittspreis die größte Stolperfalle, sondern das System dahinter.

Das reguläre Ticket gilt nicht nur für den Standort am Judenplatz, sondern als Kombiticket auch für das Jüdische Museum Wien in der Dorotheergasse. Wer das nicht weiß, plant den Besuch zu kurz und lässt einen zweiten Ausstellungsort ungenutzt.

Tickets und Preise

Museum Judenplatz

4,5/5 · 191 BewertungenPreise geprüft am 27. August 2026Begrenzte Plätze

I

Sparen

Offizielle Kasse und Online-Kauf

  • Erwachsene 15 €
  • Kind frei
  • Ermäßigt 11 €
An der Kasse

15 €

Offizielle Website

II

Eintrittskarte

Eintrittskarte · Dauer- und Sonderausstellungen

Dieses Ticket bietet Zugang zu Dauer- und Sonderausstellungen sowie zu den Fundamenten einer mittelalterlichen Synagoge.

4,5·191 Bewertungen

Richtpreise, Änderungen möglich — Preis und Verfügbarkeit auf der Partnerseite bestätigen.Partnerlink — GetYourGuide-Tickets

Dazu kommen unterschiedliche Ermäßigungen, freie Eintrittstage, besondere Freitagszeiten und ein Standort, den man nicht wie ein beliebiges Museum in der Innenstadt besucht. Wer einfach irgendwann an der Kasse auftaucht, kann Glück haben. Wer vorher weiß, wie Museum Judenplatz Eintritt, Öffnungszeiten und Kombiticket zusammenspielen, nutzt den Besuch besser.

Das Kombiticket-Prinzip: Zugang zu zwei Museen mit einem Preis

Das Museum Judenplatz ist einer von zwei Standorten des Jüdischen Museums Wien. Der zweite Standort befindet sich in der Dorotheergasse und ist vom Judenplatz aus zu Fuß erreichbar. Das reguläre Eintrittsticket gilt als Kombiticket für beide Häuser.

Sie kaufen also kein separates Ticket ausschließlich für den Judenplatz. Das Ticket umfasst den Standort am Judenplatz und den Standort Dorotheergasse. Umgekehrt können Sie mit einem Ticket, das Sie am anderen Standort erwerben, ebenfalls das Museum Judenplatz besuchen.

Die Gültigkeit beträgt sieben Tage ab Kauf oder Entwertung. Sie können den Besuch deshalb aufteilen: am ersten Tag die archäologischen Überreste am Judenplatz ansehen und einige Tage später die Ausstellung in der Dorotheergasse besuchen. Das ist besonders praktisch, wenn Sie nicht nur für einen kurzen Zwischenstopp in Wien sind.

Das reguläre Ticket ist ein Kombiticket: zwei Standorte, eine Gültigkeitsdauer von sieben Tagen. Der zweite Besuch ist kein Aufpreis, sondern bereits Teil des Eintritts.

Das ist der entscheidende Punkt beim Museum Judenplatz Eintritt. Sie müssen nicht zwischen einem Einzelticket und einem Kombiticket wählen. Das reguläre Angebot verbindet beide Standorte. Wer nur den Judenplatz einplant, bezahlt nicht automatisch zu viel – er nutzt lediglich einen Teil dessen, was das Ticket ermöglicht.

Was das Kombiticket abdeckt

  • den Zugang zum Museum Judenplatz;
  • den Zugang zum zweiten Standort in der Dorotheergasse;
  • die Nutzung beider Standorte innerhalb der Gültigkeitsdauer;
  • den Besuch in beliebiger Reihenfolge;
  • die Möglichkeit, die beiden Häuser auf verschiedene Tage zu verteilen.

Für einen Wien-Aufenthalt von nur wenigen Stunden kann ein Standort genügen. Dann sollten Sie trotzdem im Hinterkopf behalten, dass die Dorotheergasse bereits abgedeckt ist. Bei einem längeren Aufenthalt lohnt es sich, beide Häuser bewusst einzuplanen. Erst zusammen zeigen sie die Entwicklung jüdischen Lebens in Wien über verschiedene Epochen hinweg.

Museum Judenplatz Tickets kaufen: online oder vor Ort?

Museum Judenplatz Tickets kaufen können Sie online über die offizielle Buchungsseite oder vor Ort an der Kasse. Online sehen Sie die aktuell geltenden Tarife und können Ihren Besuch besser vorbereiten. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie eine Führung oder einen Besuch zu einer stark frequentierten Zeit planen.

Ein Onlinekauf bedeutet nicht automatisch, dass Sie jede Wartezeit umgehen oder zu jeder Tageszeit sofort ins Haus gelangen. Vor Ort gelten weiterhin die Öffnungszeiten und die organisatorischen Vorgaben des Museums. Das Ticket ersetzt keine Prüfung der Besuchszeiten.

Wer das Kombiticket online kauft, sollte außerdem kontrollieren, ob es bereits ab dem Kaufdatum oder erst ab der Entwertung gilt. Für die reguläre Nutzung ist die Gültigkeitsdauer von sieben Tagen ab Kauf oder Entwertung maßgeblich. Den Beleg sollten Sie bis zum Besuch des zweiten Standorts aufbewahren beziehungsweise digital griffbereit halten.

Eintrittspreise im Museum Judenplatz und Ermäßigungen

Die konkreten Eintrittspreise können sich ändern. Deshalb ist der Preis, der auf der aktuellen Buchungsseite angezeigt wird, verlässlicher als eine statische Zahl in einem Artikel. Für die Planung ist zunächst die Tarifstruktur entscheidend: Es gibt den regulären Eintritt, ermäßigte Kategorien und freien Eintritt für bestimmte Besuchergruppen.

Die Übersicht hilft bei der Einordnung:

KategorieEintrittsart
Erwachsene ohne ErmäßigungsanspruchReguläres Kombiticket
Senior:innen ab 65 Jahren und Pensionist:innenErmäßigter Eintritt
Menschen mit BehindertenpassErmäßigter Eintritt
Studierende bis 27 JahreReduzierter Eintritt
Präsenz- und ZivildienerReduzierter Eintritt
Gruppen ab 10 PersonenGruppentarif beziehungsweise reduzierter Eintritt
Kinder und Jugendliche bis 19 JahreFreier Eintritt

Nicht jede Kategorie funktioniert nach demselben Nachweis. Wer eine Ermäßigung beansprucht, sollte das passende Dokument dabeihaben. Ein Studierendenausweis ist etwas anderes als ein allgemeiner Lichtbildausweis; ein Behindertenpass wiederum belegt eine eigene Berechtigung.

Welche Nachweise Sie mitnehmen sollten

  • einen gültigen Lichtbildausweis;
  • den Studierendenausweis bei einem Studierendentarif;
  • den Behindertenpass bei der entsprechenden Ermäßigung;
  • gegebenenfalls einen Nachweis für den Präsenz- oder Zivildienst;
  • bei Gruppen die erforderliche Gruppengröße und die dafür vorgesehene Buchung.

Die Ermäßigung ist kein Anlass für Verhandlungen an der Kasse. Wenn der Nachweis fehlt, kann das Museum den reduzierten Tarif möglicherweise nicht anwenden. Das ist ein kleiner organisatorischer Punkt, der sich vor dem Besuch leicht erledigen lässt.

Bei Kindern und Jugendlichen bis 19 Jahre gilt der freie Eintritt unabhängig davon, ob gerade ein besonderer Gratistag stattfindet. Für Familien ist das relevant: Der kostenlose Zugang dieser Altersgruppe ist nicht auf den letzten Freitag des Monats beschränkt.

Kostenloser Museumsbesuch: Tage mit freiem Eintritt und Pässe

Der Museum Judenplatz Eintritt kann unter bestimmten Bedingungen vollständig entfallen. Dafür gibt es regelmäßige freie Eintrittszeiten, bestimmte Berechtigungen und Museumspässe. Der kostenlose Zugang ändert jedoch nichts daran, dass das Haus nur innerhalb seiner Öffnungszeiten besucht werden kann.

Freie Eintrittsmöglichkeiten

  • Am ersten Mittwoch im Monat ist der Eintritt für Senior:innen frei.
  • Am letzten Freitag im Monat gibt es für alle Besucher:innen freien Eintritt von 13:00 bis 18:00 Uhr.
  • Inhaber:innen eines Vienna PASS können das Museum ohne zusätzlichen Eintrittspreis besuchen.
  • Kulturpass- und Flexi-PASS-Inhaber:innen erhalten freien Zugang, sofern der jeweilige Pass für den Besuch gilt.
  • Ukrainische Staatsangehörige können mit Reisepass freien Eintritt erhalten.
  • Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre besuchen das Museum generell kostenlos.

Beim Vienna PASS ist die Unterscheidung wichtig: Der Pass gewährt freien Eintritt, hebt aber die Öffnungszeiten des Museums nicht auf. Sie können mit dem Pass also nicht außerhalb der regulären Besuchszeiten in das Museum gelangen. Auch ein kostenloser Zugang bleibt an die Öffnung des Hauses gebunden.

Der letzte Freitag im Monat ist für viele Besucher:innen die interessanteste kostenlose Option. Der freie Eintritt gilt von 13:00 bis 18:00 Uhr. Am Freitag öffnet das Museum bereits ab 10:00 Uhr; die Sonderregelung für den letzten Freitag verlängert den kostenlosen Zeitraum bis 18:00 Uhr. Planen Sie den Besuch trotzdem nicht auf die letzte Minute. Je nach Andrang kann der Einlass länger dauern, und für eine Ausstellung mit archäologischen Funden ist ein hektischer Rundgang die schlechteste Variante.

Für den ersten Mittwoch im Monat gilt die kostenlose Regelung für Senior:innen. Alle anderen Besucher:innen können das Museum an diesem Tag selbstverständlich ebenfalls besuchen, benötigen aber in der Regel ein reguläres oder ermäßigtes Ticket, sofern keine andere Berechtigung vorliegt.

Lohnt sich ein Vienna PASS?

Das hängt nicht am Museum allein, sondern an Ihrem gesamten Wien-Programm. Der Vienna PASS kann sinnvoll sein, wenn Sie mehrere kostenpflichtige Sehenswürdigkeiten besuchen wollen. Für einen einzelnen Besuch im Museum Judenplatz ist ein eigener Eintritt meist die übersichtlichere Lösung.

Rechnen Sie vor dem Kauf grob zusammen, welche Attraktionen Sie tatsächlich besuchen möchten. Berücksichtigen Sie dabei auch Sehenswürdigkeiten, für die bereits ein kostenloser Zugang, ein anderer Pass oder eine Ermäßigung infrage kommt. Ein Pass ist nicht automatisch günstiger, nur weil er viele Attraktionen einschließt.

Für die Entscheidung helfen drei Fragen:

  • Besuchen Sie an den Gültigkeitstagen mehrere kostenpflichtige Attraktionen?
  • Würden Sie diese Orte auch ohne Pass tatsächlich einplanen?
  • Passt der Zeitraum des Passes zu den Öffnungszeiten der jeweiligen Museen?

Der Museum Judenplatz Eintritt ist mit einem gültigen Vienna PASS abgedeckt. Die Öffnungszeit bleibt trotzdem verbindlich. Das klingt selbstverständlich, wird bei der Reiseplanung aber leicht übersehen, wenn der Pass als uneingeschränkter Zugang verstanden wird.

Öffnungszeiten und die Bedeutung des Standorts Judenplatz

Die aktuellen Öffnungszeiten sollten Sie vor dem Besuch noch einmal prüfen, besonders an Feiertagen und bei Sonderveranstaltungen. Für die regulären Besuchstage gilt folgende Orientierung:

TagÖffnungszeit
Sonntag bis Donnerstag10:00 bis 18:00 Uhr
Freitag10:00 bis 17:00 Uhr
Samstaggeschlossen

Am letzten Freitag im Monat gilt für den freien Eintritt der Zeitraum von 13:00 bis 18:00 Uhr. Der Freitag beginnt also nicht erst am frühen Nachmittag. Wer vormittags kommen möchte, kann das Museum ab 10:00 Uhr besuchen; für den kostenlosen Zugang am Aktionstag ist der Zeitraum ab 13:00 Uhr maßgeblich.

Beim letzten Einlass sollten Sie nicht mit der Schließzeit kalkulieren. Museen können den Zugang vor Ende der Öffnungszeit begrenzen, damit die Ausstellung nicht in den letzten Minuten betreten wird. Die konkrete Regelung kann je nach Hausbetrieb variieren. Wer eine ruhige Besichtigung möchte, kommt nicht erst kurz vor Schluss.

Ein Standort, der den Besuch verändert

Der Judenplatz ist kein neutraler Museumsplatz. Das Museum befindet sich an einem Ort, an dem die Geschichte der mittelalterlichen jüdischen Gemeinde Wiens unmittelbar präsent ist. Hier stand die mittelalterliche Synagoge. Die Wiener Gesera von 1421 führte zur Vertreibung, Versklavung und Ermordung der jüdischen Gemeinde.

Auf dem Platz erinnert die Nameless Library von Rachel Whiteread an die Opfer der Shoah. Das Mahnmal steht direkt vor dem Museum und gehört für viele Besucher:innen zum räumlichen Zusammenhang des Ortes, auch wenn es nicht Teil der Ausstellung im Untergeschoss ist.

Wer zuerst nur auf die Frage nach dem Eintrittspreis schaut, übersieht leicht, dass der Standort selbst Teil der Vermittlung ist. Die archäologischen Überreste liegen nicht irgendwo in einem neutralen Ausstellungsraum. Sie befinden sich an einem historischen Ort, dessen Bedeutung sich beim Rundgang Schritt für Schritt erschließt.

Archäologische Einblicke: Was Sie im Untergeschoss erwartet

Im Untergeschoss des Museums sehen Sie die freigelegten Überreste der mittelalterlichen Synagoge. Dazu gehören Grundmauern und archäologische Spuren, die in die Ausstellung eingebunden sind. Der Raum funktioniert deshalb anders als eine klassische Galerie mit frei stehenden Bildern oder Vitrinen.

Die Grabungen sind das Zentrum des Museums Judenplatz. Sie wirken auf den ersten Blick vielleicht weniger spektakulär als große Einzelobjekte, verlangen aber Aufmerksamkeit. Mauerverläufe, bauliche Details und die Anordnung der Funde erzählen, wie der Ort genutzt wurde und welche Bedeutung die Synagoge für die mittelalterliche jüdische Gemeinde hatte.

Im Untergeschoss sehen Sie keine bloße Sammlung alter Steine. Die freigelegten Mauern markieren den Ort, an dem jüdisches Leben im mittelalterlichen Wien stattgefunden hat.

Was Sie im Untergeschoss sehen

  • die freigelegten Grundmauern der mittelalterlichen Synagoge;
  • archäologische Funde aus dem jüdischen Wien des Mittelalters;
  • Objekte zum Alltag und zur Geschichte der mittelalterlichen Gemeinde;
  • Informationen über die Zerstörung der Synagoge und die Ereignisse von 1421;
  • bauliche Details, die sich bei einem schnellen Rundgang leicht übersehen lassen.

Die Dauerausstellung führt durch die Geschichte der jüdischen Gemeinde Wiens vom Mittelalter bis zur Vertreibung im Jahr 1421. Der archäologische Teil ist dabei nicht von der historischen Erzählung getrennt. Die Funde sind Belege für eine Gemeinde, deren Geschichte in Wien lange nicht die Aufmerksamkeit erhielt, die sie verdient.

Nehmen Sie sich Zeit für die Übergänge zwischen den einzelnen Bereichen. Gerade dort wird deutlich, wie aus einem konkreten Ort ein historisches Zeugnis wird. Die Ausstellung beantwortet nicht nur die Frage, was von der Synagoge erhalten ist. Sie macht auch sichtbar, was die archäologischen Überreste über das Leben, die Zerstörung und das Erinnern aussagen.

Führung im Jüdischen Museum Wien am Judenplatz: Wann sie sinnvoll ist

Eine Führung kann den Besuch deutlich vertiefen, besonders wenn Sie wenig Erfahrung mit archäologischen Ausstellungen haben. Mauern, Fundstücke und Grundrisse erklären sich nicht immer von selbst. Eine fachkundige Einordnung kann zeigen, welche Funktion einzelne Bereiche vermutlich hatten und wie die Funde in die Geschichte der jüdischen Gemeinde einzuordnen sind.

Das bedeutet nicht, dass Sie das Museum ohne Führung nicht verstehen können. Die Ausstellung ist auch selbstständig zugänglich. Eine Führung ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie Fragen zur Architektur, zur mittelalterlichen Gemeinde oder zur Geschichte des Standorts mitbringen.

Die Verfügbarkeit von Führungen kann begrenzt sein. Termine, Gruppengröße und Nachfrage ändern sich. Buchen Sie daher möglichst frühzeitig, wenn eine Führung im Jüdischen Museum Wien am Judenplatz ein fester Bestandteil Ihres Wien-Programms sein soll. Eine frühe Buchung verbessert die Chancen auf einen passenden Termin, garantiert aber keinen Platz zu jeder gewünschten Uhrzeit. Prüfen Sie die verfügbaren Termine auf der offiziellen Buchungsseite und planen Sie eine Alternative ein.

Das ist der realistische Umgang mit einer Führung im Jüdischen Museum Wien am Judenplatz: nicht bis zur letzten Minute warten, aber auch keine Verfügbarkeit versprechen, die niemand garantieren kann.

Praktische Besuchstipps für das Museum Judenplatz

Ein guter Ablauf muss nicht kompliziert sein. Vier Entscheidungen reichen, um den Besuch sinnvoll zu planen.

1. Das passende Ticket auswählen

Prüfen Sie zuerst, ob Sie Anspruch auf eine Ermäßigung oder freien Eintritt haben. Wenn nicht, ist das reguläre Kombiticket die Standardlösung. Denken Sie dabei nicht in einem Einzelticket für den Judenplatz: Das Ticket gilt auch für die Dorotheergasse.

Wenn Sie einen Vienna PASS, Kulturpass oder Flexi-PASS nutzen, kontrollieren Sie die jeweiligen Bedingungen. Der Pass kann den Eintritt abdecken, ersetzt aber weder die Öffnungszeiten noch eine eventuell erforderliche Reservierung für eine Führung.

2. Den Besuchstag mit den Öffnungszeiten abgleichen

Samstags ist das Museum geschlossen. Freitag ist ein regulärer Besuchstag ab 10:00 Uhr; am letzten Freitag des Monats gilt der freie Eintritt für alle von 13:00 bis 18:00 Uhr. Diese Sonderregel sollten Sie bei der Planung berücksichtigen, statt sich auf eine allgemeine Wochenübersicht zu verlassen.

An Sonn- und Feiertagen kann die Innenstadt stark besucht sein. Wer eine ruhigere Besichtigung bevorzugt, legt den Museumsbesuch eher an den Tagesanfang oder wählt einen weniger stark frequentierten Zeitraum. Eine Garantie für geringe Besucherzahlen gibt es nicht, aber frühes Planen schafft mehr Spielraum.

3. Den Platz vor dem Untergeschoss einbeziehen

Beginnen Sie nicht unbedingt mit dem Ticketautomaten oder der ersten Informationstafel. Schauen Sie sich zunächst den Judenplatz und das Mahnmal an, bevor Sie in das Untergeschoss hinabgehen. Der Außenraum liefert keine vollständige Erklärung der Ausstellung, verändert aber den Blick auf das, was Sie später sehen.

Gerade bei einem kurzen Besuch ist diese Reihenfolge hilfreich. Die archäologischen Überreste wirken nicht losgelöst, sondern als Teil eines Ortes, an dem verschiedene Zeitschichten sichtbar nebeneinanderstehen. Das Mahnmal, der Platz und das Museum bilden dabei keinen beliebigen Rundgang durch die Wiener Innenstadt.

4. Zeit für beide Standorte einplanen

Wenn Sie das Kombiticket nutzen, müssen Sie die beiden Häuser nicht am selben Tag besuchen. Das ist ein Vorteil, den man bei der Reiseplanung leicht unterschätzt. Der Judenplatz eignet sich für einen konzentrierten Besuch der archäologischen Überreste und der mittelalterlichen Geschichte. In der Dorotheergasse können Sie den Museumsbesuch anschließend oder an einem anderen Tag erweitern.

Planen Sie nicht nur die reine Gehzeit zwischen den Standorten ein. Zwischen zwei Museen liegen in Wien schnell weitere Sehenswürdigkeiten, Cafés oder Wege durch die Innenstadt. Wer beide Häuser ohne Pause hintereinander besucht, nimmt möglicherweise weniger auf, als wenn die sieben Tage Gültigkeit sinnvoll genutzt werden.

Was Sie vor dem Besuch noch einmal prüfen sollten

Auch wenn die grundsätzliche Tarifstruktur übersichtlich ist, lohnt sich eine letzte Kontrolle am Tag vor dem Besuch. Preise, Sonderöffnungszeiten, Führungen und organisatorische Vorgaben können sich ändern. Das gilt besonders für Feiertage, Ferienzeiten und Tage mit Veranstaltungen.

Überprüfen Sie dabei vor allem:

  • den aktuell angezeigten Preis für das reguläre Kombiticket;
  • die Voraussetzungen für Ihren gewünschten Ermäßigungstarif;
  • die Gültigkeitsbedingungen eines Vienna PASS, Kulturpasses oder Flexi-PASS;
  • die Öffnungszeiten am konkreten Besuchstag;
  • mögliche Änderungen beim letzten Einlass;
  • verfügbare Termine für eine Führung im Jüdischen Museum Wien am Judenplatz;
  • den Nachweis, den Sie für eine Ermäßigung oder einen freien Eintritt benötigen.

Diese Kontrolle dauert nicht lange, verhindert aber mehrere typische Missverständnisse. Ein Ticket für zwei Standorte hilft wenig, wenn man am falschen Tag vor verschlossenen Türen steht. Ein Pass spart den Eintritt, berechtigt aber nicht automatisch zum Zugang außerhalb der Öffnungszeiten. Und ein ermäßigtes Ticket ist nur dann nützlich, wenn der passende Nachweis tatsächlich vorliegt.

Fazit: Museum Judenplatz Eintritt richtig einordnen

Beim Museum Judenplatz ist der Eintrittspreis nur ein Teil der Entscheidung. Wichtiger ist, zu verstehen, dass das reguläre Ticket als Kombiticket für den Judenplatz und die Dorotheergasse gilt und sieben Tage lang genutzt werden kann. Dadurch lässt sich der Besuch flexibel in einen Wien-Aufenthalt integrieren.

Ermäßigungen und freie Eintrittsmöglichkeiten machen den Zugang für bestimmte Gruppen günstiger oder kostenlos. Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre haben freien Eintritt, am letzten Freitag des Monats gibt es für alle Besucher:innen ein kostenloses Zeitfenster, und verschiedene Pässe können den Eintritt abdecken. Trotzdem bleiben Öffnungszeiten und Nachweispflichten bestehen.

Für den eigentlichen Museumsbesuch sollten Sie mehr einplanen als einen kurzen Blick auf die Ausgrabungen. Der Judenplatz ist selbst Teil des historischen Zusammenhangs. Wer den Platz, das Mahnmal und die Ausstellung im Untergeschoss gemeinsam betrachtet, versteht besser, warum dieser Standort nicht wie ein gewöhnlicher Museumsraum funktioniert.

Die sinnvollste Planung ist deshalb schlicht: Tarif oder Pass prüfen, Öffnungszeiten abgleichen, den Nachweis einpacken und das Kombiticket nicht auf nur einen Standort reduzieren. Eine Führung im Jüdischen Museum Wien am Judenplatz kann zusätzliche Orientierung geben, ist aber keine Voraussetzung für einen eigenständigen Besuch. Entscheidend ist, dass Sie sich Zeit für den Ort nehmen – und nicht nur für die Kasse.

Praktische Hinweise

Währung: EUR

Verkehr: rechts

Notrufnummer: 112

Häufige Fragen

Gilt mein Ticket für das Museum Judenplatz auch für andere Standorte?
Ja, das reguläre Ticket ist ein Kombiticket, das auch den Eintritt in das Jüdische Museum Wien in der Dorotheergasse abdeckt.
Wie lange ist das Ticket für das Museum Judenplatz gültig?
Das Ticket ist ab dem Kauf oder der Entwertung sieben Tage lang gültig, sodass Sie die beiden Standorte an unterschiedlichen Tagen besuchen können.
Wann ist der Eintritt in das Museum Judenplatz kostenlos?
Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre haben generell freien Eintritt. Zudem gibt es am letzten Freitag im Monat von 13:00 bis 18:00 Uhr für alle Besucher freien Eintritt, und Inhaber bestimmter Pässe wie des Vienna PASS erhalten ebenfalls kostenlosen Zugang.
Hat das Museum Judenplatz am Wochenende geöffnet?
Das Museum ist sonntags geöffnet, bleibt jedoch samstags geschlossen.
Benötige ich für eine Ermäßigung einen Nachweis?
Ja, für alle ermäßigten Tarife müssen Sie vor Ort einen entsprechenden Nachweis, wie einen Lichtbildausweis, Studierendenausweis oder Behindertenpass, vorlegen.

Foto: Anima / CC BY-SA 3.0 — Wikimedia Commons

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