lisaseiller

Deine Worte. Deine Pins. Deine Reichweite.

Meldung

Warum Newsletter für den direkten Abverkauf unverzichtbar sind

71 Prozent der Newsletter-Abonnenten in Österreich und der Schweiz bestellen direkt aus dem Mailing. In Deutschland sind es zwei Drittel – und 79 Prozent aller DACH-Nutzer haben überhaupt mindestens ein Mailing abonniert.

aktualisiert 27. August 2026

Warum Newsletter für den direkten Abverkauf unverzichtbar sind

Eine neue Studie von United Internet Media mit rund 6.000 Befragten macht sichtbar, welcher Hebel im Mailing tatsächlich Conversion erzeugt – und welcher nur Reichweite vortäuscht.

Was die Studie wirklich misst

Die Untersuchung „Erfolgsfaktor Newsletter", durchgeführt von Omnicom Media Germany, zeigt eine klare Hierarchie: Mailings von Onlineshops sind mit 71 Prozent die meistabonnierte Kategorie, gefolgt von Internet-Services wie Vergleichsportalen und Bonusprogrammen mit 49 Prozent, Veranstaltungen mit 40 Prozent und Redaktionen mit 39 Prozent. 79 Prozent finden Newsletter attraktiv, wenn sie Angebote oder exklusive Aktionen enthalten. Spezielle Rabatte nennen 55 Prozent als wichtigsten Grund für ein Abo, regelmäßige Neuigkeiten nur 50 Prozent. Exklusive Angebote lösen in Deutschland bei 53 Prozent einen Kauf aus, in der Schweiz bei 54 Prozent und in Österreich bei 59 Prozent. Bonusprodukte oder Geschenke treiben in allen drei Märkten zusätzliche 44 Prozent der Entscheidungen.

Eine Kennzahl, die in den meisten Strategien ignoriert wird: Für 87 Prozent der DACH-Empfänger muss der Absender einer Mail vertrauenswürdig wirken. 57 Prozent achten aktiv auf Markenlogos beim Scrollen. 72 Prozent erkennen den Absender dadurch schneller, 70 Prozent empfinden Mails mit Logo als professioneller, 65 Prozent vertrauen ihnen stärker, und 56 Prozent können Phishing-Mails besser aussortieren. Rasmus Giese, CEO von United Internet Media, ordnet die Daten entsprechend ein: Newsletter seien heute mehr als ein reiner Informationskanal und wirkungsvoller Bestandteil der Customer Journey – wer Inhalte mit exklusiven Angeboten kombiniere, steigere direkt den Abverkauf. Dazu passt: Rund drei von zehn Befragten halten Prüfsiegel für besonders wichtig, und 54 Prozent der Newsletter-Abonnenten erwarten eine eindeutige Inhaltsbeschreibung in der Betreffzeile.

Dein To-do für heute

Drei konkrete Hebel, die du jetzt in deinen Pinterest-zu-Email-Workflow ziehst:

  • Absender-Marke synchron halten. Pinterest-Profilbild, Webseiten-Header und das Logo im Mailing müssen visuell identisch sein. 57 Prozent der Empfänger filtern über die Marke, nicht über den Text.
  • Betreffzeile als Mini-Angebot formulieren. Statt „Neuigkeiten aus dem Studio" lieber „20 Prozent auf das Vorlagen-Bundle – nur bis Sonntag". Die Studie zeigt: Angebote schlagen Inhalte als Kaufauslöser deutlich.
  • Pin-Funnel mit klar definiertem Conversion-Schritt bauen. Lead-Magnet auf Pinterest, Dankes-Mail mit direktem Anschluss-Angebot – nicht mit einem neutralen „Danke". Wer Mailings als isolierten Kanal führt, lässt die 71-Prozent-Conversion-Statistik links liegen.

Reichweite ist kein Selbstzweck. Der Pin liefert Traffic, das Mailing liefert Umsatz – aber nur, wenn beide Kanäle mit identischer Markensprache und einem messbaren nächsten Schritt verdrahtet sind. Heute anfangen: ein einziger Mail-Absender, ein Logo, eine Betreffzeile mit konkretem Angebot.

Mehr zum Dossier