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Zillow und Pinterest starten Kooperation für präzises Immobilien-Targeting

Nach Angaben des Zillow Newsroom stellt der Immobilien-Marktplatz Zillow Pinterest-Werbetreibenden erstmals First-Party-Daten von Immobiliensuchenden zur Verfügung.

aktualisiert 18. August 2026

Zillow und Pinterest starten Kooperation für präzises Immobilien-Targeting

Über Pinterests Media Network Connect können Marken Nutzerinnen und Nutzer anhand von 34 Zielgruppensegmenten gezielt ansprechen - darunter Käufer, Mieter, Verkäufer und Eigenheimbesitzer sowie Spezialsegmente wie Fixer-Upper-Shopper und kürzliche Hauskäufer. Für alle, die auf Pinterest mit hoher Suchintention verkaufen, ist das ein neuer Targeting-Hebel mit echtem Datensubstrat statt breiter Interessen-Taxonomie.

Was die Kooperation konkret liefert

Media Network Connect sitzt direkt im Pinterest Ads Manager. Externe Mediennetzwerke können darüber First-Party-Audiences, Produktkataloge und Conversion-Metriken sicher an Werbepartner übergeben. Zillow ist der erste Partner, dessen über 200 wohnungsbezogene Signale direkt in Pinterest-Kampagnen einfließen - von aktiven Suchanfragen über gespeicherte Listings bis zu Verhaltensmustern auf der Plattform.

Konkret heißt das: Zillow-Elevate-Advertiser, also Marken, die bereits im Zillow-Ökosystem werben, können ihre Kampagnen jetzt auch auf Pinner ausspielen - und zwar auf Basis von 34 verhaltensbasierten Segmenten statt über breite demografische Annahmen. Laut Zillow stützt sich die Segmentierung auf reale Nutzungsdaten und über 200 wohnungsbezogene Signale - statt auf demografische Vermutungen.

Die Segmentierung deckt vier Kerngruppen ab und ergänzt sie um Spezialsegmente mit besonders hoher Kaufintention:

  • Käufer - aktiv suchende Hauskäufer mit dokumentierter Intent
  • Mieter - Nutzer mit Miet- oder Umzugsabsichten
  • Verkäufer - Eigenheimbesitzer im Verkaufsprozess
  • Eigenheimbesitzer - Bestandskunden mit Renovierungs- und Ausstattungsbedarf
  • Spezialsegmente: Fixer-Upper-Shopper und Recent Homeowners

Der strategische Wert dieser Segmente liegt auf der Hand: Laut Zillow träumen Menschen Monate im Voraus von ihrem nächsten Raum, pinnen Farben, speichern Fixer-Upper-Inspiration und planen Renovierungen, bevor sie einen Mietvertrag unterschreiben oder einen Kauf abschließen. Pinterest sei der Ort, an dem Nutzerinnen und Nutzer gezielt planen, was als Nächstes komme. Wer dort mit verhaltensbasierten Daten statt mit Interessen-Broad-Match ausliefert, trifft die Suchintention in einer Tiefe, die bisher nur wenige Kanäle bieten.

Was du heute prüfen solltest

Bevor du eine Kampagne umstellst, kläre vier Punkte:

  • Zugang prüfen: Arbeitest du direkt oder über eine Agentur mit dem Zillow Elevate-Programm? Ohne Elevate-Partnerschaft lassen sich die 34 Segmente nicht aktivieren.
  • Produkt-Segment-Mapping: Welche deiner Angebote sprechen Fixer-Upper, Recent Homeowners oder aktive Käufer an? Diese drei Spezialsegmente sind der strategische Einstiegspunkt mit der höchsten Konversionswahrscheinlichkeit.
  • Aktuelles Targeting benchmarken: Wo nutzt du heute noch breite Interessen-Targeting-Logik im Pinterest Ads Manager? Identifiziere die zwei bis drei Kampagnen, die mit dem höchsten Budget laufen.
  • Conversion-Tracking absichern: Pinterest-Media-Network-Connect überträgt Conversion-Metriken - aber nur, wenn dein Pixel und deine Events sauber sitzen. Vor dem Test: Event-Qualität prüfen.

To-do für heute

Lege im Pinterest Ads Manager eine neue Kampagne mit Zielgruppe "Fixer-Upper-Shopper" oder "Recent Homeowners" an und teste sie direkt gegen deine bisherige Interessen-Targeting-Variante. Miss Cost per Click und Conversion Rate über sieben Tage. Das ist der schnellste Weg, um empirisch zu prüfen, ob der neue Datenhebel deine Metriken tatsächlich bewegt - oder ob der Targeting-Vorteil nur in der Pressemitteilung existiert.

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