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Google senkt Hürden für Search Profiles: Was das für Marken bedeutet

Google senkt die Einstiegshürde für Search Profiles drastisch: Statt 100.000 Follower reichen jetzt 10.000 pro Plattform.

aktualisiert 17. September 2026

Google senkt Hürden für Search Profiles: Was das für Marken bedeutet

Wie OnlineMarketing.de berichtet, hat Google die Schwelle innerhalb weniger Monate zum zweiten Mal nach unten korrigiert – vorerst aber nur in den USA und für Nutzer ab 18 Jahren. Für dich als Marke heißt das: Die Konkurrenz im Knowledge Panel und in Discover wird dichter, und visuelle Klarheit wird zum messbaren Ranking-Faktor.

Was sich konkret geändert hat

Die Hürden für Search Profiles haben sich im Zeitraffer verändert:

  • Juni 2026: 100.000 Follower auf YouTube, X oder Instagram; 300.000 auf TikTok.
  • August 2026: 35.000 Follower (bzw. 100.000 auf TikTok).
  • Jetzt: 10.000 Follower auf jeder der genannten Plattformen.

Zusätzlich erweitert Google die Profilverwaltung: Mehrere Profile pro Account sind jetzt möglich – relevant vor allem für Medienhäuser mit mehreren Marken unter einem Dach. Im Beispiel zeigt Google das Search Profile von Ziff Davis mit Marken wie CNET, Mashable und IGN. Auch die Artikelvorschau im Profil wurde überarbeitet: Thumbnails stechen stärker hervor, Headlines bekommen mehr Platz. Im Kern ist das ein Visual-SEO-Update.

Warum das deine Pinterest-Strategie berührt

Google baut Suchergebnisse zunehmend zu visuellen Profiloberflächen um – mit Hintergrund-Visual, Direkt-Links zu Social-Kanälen und großem Follow-Button für Discover. Das ist exakt die Mechanik, mit der Pinterest seit Jahren arbeitet. Wer beide Kanäle bespielt, sollte die visuelle Sprache synchron halten: einheitliche Farbpalette zwischen Pinterest-Board-Covern und deinem zukünftigen Search Profile, identische Profilbeschreibung auf allen visuellen Plattformen und eine Thumbnail-Logik, die sowohl im Feed als auch im Knowledge Panel funktioniert.

Deine Hebel für heute

Auch wenn das Feature hierzulande noch nicht ausgerollt ist, trainierst du damit genau die Skills, die Google in den nächsten Monaten von dir erwarten wird.

1. Knowledge Panel auditieren. Tippe deinen Markennamen in die Google-Suche und prüfe, was im Panel auftaucht – oder fehlt. Lücken sind dein erster Optimierungshebel.

2. Thumbnails standardisieren. Sind deine Beitragsbilder konsistent in Größe, Farbwelt und Kontrast? Wenn sie zwischen Blogpost und Landingpage variieren, korrigiere das heute.

3. Headlines für AI Overviews testen. Ist die Zahl der AI-Overview-Treffer niedrig, fehlt deinem Content oft die Struktur, die Google für generative Antworten braucht: klare H2, kurze Absätze, präzise Antworten auf konkrete Suchintentionen.

To-Do für heute: Öffne dein Blog-CMS und prüfe drei deiner meistgelesenen Artikel. Hat jeder ein hochauflösendes Thumbnail mit klarem Fokuspunkt? Ist die Headline eine Aussage, keine Frage? Wird das Hauptkeyword in den ersten 100 Wörtern beantwortet? Wenn du zwei von drei mit „Nein" beantwortest, hast du deinen ersten Hebel für morgen.

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