Pinterest strukturiert Kampagnenziele für mehr Werbefokus um
Wie Social Media Today berichtet, löst die Plattform die bisherigen Bezeichnungen Conversions und Catalog Sales durch Leads, Sales und Consideration ab - eine semantische Anpassung, die…

Pinterest benennt seine Kampagnenziele im Ads Manager um. Wie Social Media Today berichtet, löst die Plattform die bisherigen Bezeichnungen Conversions und Catalog Sales durch Leads, Sales und Consideration ab - eine semantische Anpassung, die Werbetreibenden die Wahl passend zum konkreten Geschäftsziel erleichtern soll. Performance und Einarbeitungszeit bleiben identisch, doch bestehende Campaigns laufen nur noch bis April 2027 editierbar weiter.
Was sich konkret ändert
Die neue Struktur folgt einer sauberen Funnel-Logik. Leads-Kampagnen richten sich laut Pinterest auf nicht-transaktionale Ergebnisse wie Newsletter-Anmeldungen, Freebie-Downloads und Terminbuchungen. Sales-Kampagnen zielen auf transaktionale Ergebnisse wie Add-to-Cart und Checkouts. Consideration sitzt dazwischen und bündelt alles, was Sichtbarkeit, Traffic und Markenpräsenz stärkt, ohne direkt im Kauf zu enden.
Praktisch heißt das: Du wählst jetzt nicht mehr nach Pinterest-Produktnamen, sondern nach der Intention deines Pins. Wer das konsequent trennt, sortiert automatisch Creative-Format, Copy und Landing-Page sauberer zu - und damit auch die KPI, die am Ende wirklich zählt.
Pinterest betont, dass es sich um eine reine Begriffsanpassung handelt. Optimierung, Gebotsstrategien und Lernphase verhalten sich exakt wie bisher.
Dein To-Do im Ads Manager
Der strategische Hebel steckt in einem harten Stichtag. Bestehende Campaigns unter Conversions und Catalog Sales bleiben laut Pinterest nur noch bis 30. April 2027 editierbar - danach werden sie archiviert und sind nicht mehr zugänglich.
To-Do für heute, 15 Minuten reichen:
1. Ads Manager öffnen und alle aktiven Campaigns filtern, die aktuell unter Conversions oder Catalog Sales laufen.
2. Jede Campaign sauber zuordnen: Bedient sie eher Lead-Intention (Freebie, Anmeldung, Beratungstermin) oder Sales-Intention (Produktkauf, Warenkorb, Checkout)?
3. Neue Campaigns unter Leads, Sales oder Consideration anlegen und die alten schrittweise überführen, solange sie noch editierbar sind.
4. Reporting-Templates und Naming-Convention im Team aktualisieren, damit historische KPIs nach dem Rename vergleichbar bleiben.
Wer das verschläft, verliert mit der Archivierung bewährte Set-ups, Targeting-Daten und Creative-Paarungen - und steht am 1. Mai 2027 mit Reports da, deren Zielnamen im System gar nicht mehr existieren.
Was das für deine Pin-Strategie bedeutet
Die Umbenennung ist mehr als Kosmetik. Sie zwingt dich, vor jeder neuen Kampagne eine Vorab-Frage zu beantworten: Welche Geschäfts-Intention steht am Ende? Wer das ehrlich trennt, sortiert Budget, Creative-Format und CTA-Strategie klarer zu - und vermeidet das klassische Problem, dass ein Sales-Pin mit Lead-Copy läuft oder umgekehrt.
Gleichzeitig bleibt das Conversion-Tracking technisch unverändert. Was du heute in deinem Analytics-Dashboard misst, kannst du auch morgen unter neuem Zielnamen weiterführen. Der Migrationsaufwand ist also überschaubar - wenn du ihn jetzt planst. Genau hier liegt der Unterschied zwischen Advertisern, die ihre Ads-Struktur regelmäßig pflegen, und denen, die im April 2027 mit altem Naming dastehen.