lisaseiller

Deine Worte. Deine Pins. Deine Reichweite.

Meldung

Pinterest wandelt sich: Warum Performance-Marketing jetzt den Umsatz treibt

Über zwei Drittel der Werbeerlöse stammen inzwischen aus Lower-Funnel-Performance-Kampagnen – das hat Pinterest selbst in einem aktuellen Bericht von Newsquawk eingeräumt.

aktualisiert 15. September 2026

Pinterest wandelt sich: Warum Performance-Marketing jetzt den Umsatz treibt

Vor vier Jahren lief das Geschäft fast komplett über Upper-Funnel-Branding. Der Hebel verschiebt sich – und damit auch die Spielregeln für alle, die auf der Plattform verkaufen wollen.

Was die Verschiebung für deine Konto-Struktur bedeutet

Pinterest positioniert sich nicht mehr nur als Inspirationsoberfläche, sondern zunehmend als Conversion-Kanal. Wer weiterhin ausschließlich auf Reichweite und Saves optimiert, lässt messbar Budget liegen. Performance-Kampagnen zielen heute auf Klicks, Warenkörbe und Käufe – nicht auf Vanity-Metriken.

Drei Hebel, die du sofort prüfen solltest:

  • Conversion-Ziele aktiv nutzen: Statt nur Traffic oder Brand Awareness sollten deine Kampagnen auf Checkout, Add to Cart oder Lead laufen. Die Gebotslogik von Pinterest optimiert dann auf das tatsächliche Ergebnis, nicht auf Klicks, die nie konvertieren.
  • Verkaufskataloge sauber einspielen: Die Catalogs-Funktion bildet die Grundlage für Dynamic Product Ads und Shopping-Funnels. Wenn dein Feed Lücken hat, kann der Algorithmus nicht runterrechnen, was sich wirklich verkauft.
  • Pinterest Tag konsequent tracken: Ohne sauberes Event-Tracking im Backend fehlt das Signal für den Lower-Funnel – und damit jede vernünftige Performance-Optimierung.

Großbritannien und Irland: neue Verantwortliche an der Spitze

Wie die Business Post und die Irish Times berichten, hat Pinterest eine neue Managing Director für Großbritannien und Irland ernannt. Details zur Person oder zur Strategie nennen die vorliegenden Meldungen nicht. Für Werbetreibende im deutschsprachigen Raum ist das trotzdem relevant: Die Region UK und Irland zählt bei Pinterest zu den reifesten Werbemärkten in Europa. Verschiebungen in der lokalen Führung deuten häufig an, wohin sich Budgetströme und Produktprioritäten mittelfristig entwickeln.

Dein To-Do für heute

Nimm dir 30 Minuten und prüfe deine laufenden Pinterest-Kampagnen anhand dieser drei Fragen:

1. Welcher Anteil deines Spends liegt aktuell auf Performance-Zielen – und welcher noch auf Awareness oder Traffic?

2. Ist dein Produktkatalog aktuell und vollständig in Pinterest eingespielt, ohne Lücken bei Titeln, Bildern oder Preisen?

3. Trackst du Lower-Funnel-Events wie Checkout, Lead oder Signup sauber über den Pinterest Tag?

Wenn du bei einer dieser Fragen ins Stocken gerätst, hast du damit deinen klarsten Optimierungshebel für die nächste Kwoche identifiziert.

Mehr zum Dossier